Alle Aufgaben erfolgreich jonglieren

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Hast du schon mal jongliert? Wenn ja, hast du bestimmt gemerkt, dass es schwieriger wird, je mehr Bälle du in der Luft hast. Kaum hast du den letzten hochgeworfen, liegt der erste schon wieder auf dem Boden – dicht gefolgt von allen anderen. Im Alltag jonglieren wir oft mit verschiedenen Aufgaben und Projekten hin und her: Vor der Arbeit noch schnell die Wohnung putzen, nachmittags den jährlichen Impftermin der Kinder wahrnehmen und der eigene Sport darf ja auch nicht zu kurz kommen. Aber wie um Gottes Willen soll man das schaffen, ohne völlig die Kontrolle zu verlieren?? So bekommst du deine Aufgaben und Projekte jongliert, ohne eins fallen zu lassen:  

Mit einem Ball üben 

3 Bälle schnappen und sie einfach hochwerfen – damit kommst du nicht weit. Zuerst muss die Wurf- und Fangtechnik sitzen. So ist es auch im Leben. Versuch nicht alles gleichzeitig zu 100% zu managen. Erstmal das eine Projekt unter Kontrolle kriegen, die anderen können später dazukommen. Eine gute Planung, Zeiteinteilung und Vorbereitung wird dir als grundsolide Basis für alle Projekte helfen. Erst dann folgt die Kür.  

Werfen ist wichtiger als Fangen 

So kontrolliert du den Ball auf der einen Seite hochwirfst, so kommt er auf der anderen wieder runter. Hast du zum Beispiel alles als der Termin gemacht wurde fein säuberlich mit Adresse und Kontaktdaten in deinen Kalender eingetragen, dann hast du beim Termin selbst keine Probleme, dich pünktlich und gut vorbereitet am richtigen Ort einzufinden. Warst du bei der Absprache des Termins aber nicht sorgfältig genug, bricht kurz vorher Stress aus, alles zusammenzusuchen und vorzubereiten.  

Auf einen Ball fokussieren

Sobald du den einen Ball geworfen hast, ist der erstmal in der Luft und du brauchst dich nicht mehr um ihn zu kümmern. Der volle Fokus liegt also auf dem Ball, der als nächstes geworfen wird – auf dem Projekt, das als nächstes ansteht. Diesen Fokus solltest du auch nutzen, um konzentriert an dieser einen Aufgabe zu arbeiten – egal, ob Haushalt, Arbeit oder Kinderbetreuung. Sobald du dich ablenken lässt und versuchst, mehrere Dinge gleichzeitig in den Griff zu bekommen, wird eins wahrscheinlich scheitern. Also immer schön einen Ball nach dem anderen werfen, eine Aufgabe nach der anderen bearbeiten. Helfen können dir dabei Time-Slots. In diesen beispielsweise 2 Stunden kümmerst du dich dann nur um eine Sache, ohne Telefon, ohne zwischendurch Mails checken.

Einen gleichmäßigen Rhythmus beibehalten 

Wenn du schon mal versucht hast, zu jonglieren, weißt du, dass alles aus dem Ruder läuft, wenn du deinen Rhythmus verlierst. Auch in deinem normalen Aufgabenbereich hilft es meistens, einen festen Rhythmus in Form von Routinen und Strukturen zu etablieren und beizubehalten. Das hilft nicht nur dir, deinen Tagesablauf mit deinem Biorhythmus in Einklang zu bringen, sondern auch allen die mit dir zusammen leben oder arbeiten, sich auf deine verschiedenen Arbeitsphasen einzustellen und gegebenenfalls nicht zu stören.  

Die richtige Wurfhöhe finden 

Wenn du den ersten Ball höher wirfst, hast du viel mehr Zeit dich auf’s Auffangen vorzubereiten. Allerdings verlierst du auch mit der Höhe die Kontrolle über die Flugkurve. Dasselbe passiert, wenn du Aufgaben zeitweise delegierst oder lange liegen lässt. Dann brauchst du dich zwar länger nicht darum zu kümmern, du kannst aber auch weniger beeinflussen, wie diese Aufgaben „zu dir zurück kommen“. Wenn du zum Beispiel direkt zu Jahresbeginn einen Arzttermin für Dezember machst, um die Aufgabe aus dem Kopf zu haben, dir dann aber die Vorbereitungen für Weihnachten auf die Füße fallen, war die „Wurfhöhe“ vielleicht einfach zu hoch gewählt und ein Termin im September wäre besser gewesen.  

Je mehr Bälle, desto schneller die Würfe 

Je mehr verschiedene Lebensbereiche du Jonglieren möchtest, desto kürzer werden die Umschalt-Zeiten. Von Arbeit über Familie über Studieren bis hin zu eigener Gesundheit. Je mehr Bereiche es gibt, desto schwieriger wird es, alle voneinander zu trennen. Manchmal muss während der üblichen Arbeitszeit etwas für den Sport geklärt werden oder die Klausur fällt auf einen Familiengeburtstag. Um dieses Umschalten hinzubekommen, ist es wichtig, dass du genau weißt, welcher „Ball“ gerade dran ist und die anderen für diese Zeit ausblenden kannst. Hast du diesen Rhythmus und Fokus für dich gefunden, kannst du mit vielen Bällen solange du willst jonglieren, ohne einen fallen zu lassen. 

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