Was gesunde Ernährung mit Zeitmanagement zu tun hat

Sowohl hier im Blog als auch auf meinem Instagram-Account spielt Gesundheit eine wichtige Rolle. Aber was hat das Thema gesunde Ernährung auf einem Zeitmanagement Blog zu suchen? 

Auf den ersten Blick sind gesunde Ernährung und Zeitmanagement zwei völlig verschiedene Ansatzpunkte der Selbstoptimierung und haben gar nichts miteinander zu tun. Auf den zweiten Blick hängt beides aber sehr eng miteinander zusammen und eins funktioniert nicht ohne das andere. Fangen wir beim gesunden Essen an. Wenn du dir nicht genug Zeit nimmst, dein gesundes Essen einzuplanen, vorzubereiten oder zu kochen, funktioniert es nicht. Dann wirst du immer wieder spontan, wenn du Hunger hast, das essen, was gerade verfügbar ist. Damit hast du keine Kontrolle über das, was du zu dir nimmst und was deine Ernährung für dein Energielevel bewirkt.  

Umgekehrt ist es ein bisschen schwieriger. Im ersten Schritt funktioniert Zeitmanagement völlig unabhängig von gesunder Ernährung. Ob du gesund oder ungesund isst, hat zunächst keine Auswirkung auf deine Wochenplanung und damit auf dein Zeitmanagement, es beeinflusst schließlich nicht die anderen Termine, die du täglich und wöchentlich wahrnehmen und einplanen musst. Langfristig macht es aber einen riesigen Unterschied. 

Kennst du das Problem des Mittagstiefs?

Ein Mittagstief tritt dann auf, wenn du in der Mittagspause schweres oder industriell verarbeitetes Essen zu dir nimmst. Dein Körper ist dann erst einmal damit beschäftigt, zu verdauen und hat nur noch wenige Kapazitäten für geistige Anstrengung übrig. Oft wird man zu dieser Tageszeit unkonzentriert und müde. Und hier ist die Brücke vom gesunden Essen zum Zeitmanagement. Stell dir mal vor, dieses Mittagstief würde plötzlich wegfallen. Du hättest ein bis zwei Stunden mehr Zeit nach der Mittagspause, in der du effizient arbeiten kannst anstatt viel zu müde nur das notwendigste abzuarbeiten. Und diese zwei Stunden Produktivität bekommst du nur über gesunde Ernährung.  

Im Gegensatz zu verarbeitetem und industriellen Fertigessen, bringt dir möglichst unverarbeitetes, vielseitiges Essen die Nährstoffe, die du brauchst, um dein Energielevel langfristig hoch zu halten. Ein weiterer großer Unterschied zwischen Fertigessen und beispielsweise Gemüse ist auch die Energiekurve, die dein Körper nach Nahrungsaufnahme durchläuft. Sehr zuckerhaltige Nahrungsmittel pushen dich zwar für einen sehr kurzen Zeitraum, du wirst durch sie aber auch viel eher müde und fällst in dieses bekannte Tief. Währenddessen liefert dir Gemüse oder hochwertiges Fleisch oder Fisch Energie über mehrere Stunden auf einem relativ konstanten Level. Diese Energie kannst du dann viel besser nutzen und einteilen, um möglichst effizient an deinen Zielen und Projekten zu arbeiten.  

Aber nicht nur im Tagesverlauf, auch langfristig ist deine Gesundheit die wichtigste Grundlage, damit du fokussiert an deinen Zielen arbeiten kannst. Dazu gehört natürlich nicht ausschließlich gesunde Ernährung sondern auch viel frische Luft und Bewegung. Das hilft dir vor allem dabei, selten krank zu sein, sodass du auch dadurch keine Zeit verlierst. Die Zeit, die du in deine Gesundheit steckst, ist damit also keine verlorene Zeit sondern eine Investition in deine Produktivität.  

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