Zeitmanagement im Studium

Studium und Wochenplan

Ein Wochenplan gibt deinem Alltag Struktur. Im Studium hast du normalerweise feste Vorlesungstermine und Fristen. Ja, die Vorlesungstermine sind nicht verpflichtend – plan sie dir trotzdem fest in deinen Terminplan ein und lass sie wirklich nur im absoluten Notfall ausfallen. Feste Termine hältst du nämlich deutlich wahrscheinlicher ein als lose Vorhaben. Klausuren und Abgabefristen für Hausarbeiten oder Präsentationen sind sowieso fix. Vorlesungen und Prüfungstermine sollten also den Rahmen deines Zeitplans bilden.

Denk auch daran, genug Zeit zum Wiederholen des Stoffs einzuplanen. Wie lange du dafür brauchst, hängt sehr stark vom Fach und deinen persönlichen Vorkenntnissen ab. Hier kannst du während des Semesters nachjustieren. Innerhalb dieses Gerüsts an festen Terminen kannst du die restliche Zeit frei gestalten und zum Arbeiten oder für dein Hobby nutzen.

Studium und Lernstress

Dieses Mal fang ich aber wirklich früher mit dem Lernen an… sagt man seit dem ersten Semester zu sich selbst und kriegt es bis zum fünften trotzdem nicht hin. Macht aber nichts. Bis zum Ende des Studiums kannst du es immer noch lernen. Der Schlüssel zum Erfolg – neben dem oben beschriebenen Wochenplan – sind Meilensteine.

Für eine Klausur, die in 4 Monaten stattfindet, wirst du wohl kaum dieses Wochenende die Bundesliga-Konferenz sausen lassen. Deshalb brauchst du Teilziele, die du auf dem Weg zur Klausur abhaken kannst und die dir die Dringlichkeit deines Gesamtziels immer wieder vor Augen führen. Diese Teilziele oder Meilensteine könnten ungefähr so aussehen:

MonatMeilenstein
1
2 Probeklausuren besorgen; 5 Übungsaufgaben machen
310 Übungsaufgaben machen
4Erste Probeklausur schreiben
510 Übungsaufgaben machen; 2 Probeklausuren schreiben
6Klausur

Studium und Party

Passt wunderbar zusammen, ohne dass du ein schlechtes Gewissen haben musst. Überleg dir nur was dir wichtiger ist.

  1. Du bist neu in der Stadt und möchtest neue Leute kennenlernen statt Freitag abends alleine in deinem Zimmer abzuhängen – super! So ziemlich jedes Wochenende feiert eine andere Fachschaft irgendeine Party, die du besuchen kannst. Sei dir nur dessen bewusst, dass du wahrscheinlich nicht gleichzeitig Kursbeste/r sein wirst.
  2. Es geht langsam auf die letzten Prüfungen zu und alle weiteren Noten sind extrem wichtig für Bewerbungen – in dem Fall solltest du dich nur sehr ausgewählt auf Studentenparties blicken lassen und dich mehr auf’s Lernen konzentrieren.

Keine Sorge – du musst nicht für immer die Partymaus oder der Kursstreber sein. Im nächsten Semester kann die Lage schon wieder ganz anders aussehen und dann entscheidest du dich eben neu. Für die meisten ist sowieso eine gesunde Mischung aus beidem der beste Weg.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Markus

    Ein sehr informativer Blog der es in diesem Artikel auch auf den Punkt bringt. Als Student hat man zwar ehrlich gesagt wenig Geld außer man jobbt nebenbei aber Party als Student ist bei vielen immer drin,egal wie. Was am Anfang aussieht wie eine Studenten Party Zeit, wird später zur bitteren Realität. Man hingt im Semester hinterher, kommt kaum noch mit und merkt erst dann was man falsch gemacht hat. Als Student sollte man in erster Linie sein Ziel vor Augen halten.

  2. zeithaben

    Lieber Markus,
    danke für deinen Kommentar. Ja es stimmt, dass man im Studium schnell sein Ziel aus den Augen verliert und sich immer wieder zur nächsten Party oder Veranstaltung überreden lässt.
    Lass mich gerne wissen, wenn dich spezifische Themen zu Studium/ Zielen interessieren oder du Fragen hast.

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