Ziele erreichen durch Prioritäten

Ist dein Alltag auch voller verschiedener Aktivitäten, Aufgaben und Verpflichtungen? Zwischen Job, Hobby, Familie, Freunden und Haushalt, verliert man schnell den Überblick, welche Termine wie wichtig sind.  

Der erste Schritt ist mit dem Setzen von motivierenden Zielen schon mal getan. Meistens verfolgt man jedoch mehrere Ziele gleichzeitig und einiges, vor allem im sozialen Bereich, ist vielleicht gar kein Ziel, du möchtest es aber trotzdem machen. Die verschiedenen Lebensbereiche zu koordinieren führt häufig zu Überforderung.  

Um wieder Ordnung in dieses Chaos zu bringen, brauchen wir Prioritäten. Sie geben uns eine Entscheidungsbasis dafür, wie wir unsere Zeit einteilen. Aber was genau sind Prioritäten eigentlich und wie können wir sie bestimmen? 

Priorität hat die Tätigkeit, die direkt zum Erreichen deines Ziels beiträgt 

Alles, was dich deinem Ziel näher bringt, sollte Priorität haben. Je nachdem, ob du ein großes Ziel – zum Beispiel im Job – hast oder mehrere kleine Ziele in mehreren Lebensbereichen verfolgst, musst du auch hier priorisieren. Welches deiner Ziele ist dir am wichtigsten? Das hat dann auch erste Priorität. 

Jetzt ist aber nicht jeder Lebensbereich durch Ziele definiert. Beispielsweise die Pflege von Angehörigen hast du sicher nicht irgendwann als SMARTes Ziel definiert, um sie Schritt für Schritt umzusetzen. Verzichten würdest du trotzdem nicht darauf.

Priorität hat die Tätigkeit, die dich zufriedener macht.   

Bleiben wir bei der Angehörigenpflege. Nur du allein kannst entscheiden, wie wichtig dir deine Angehörigen sind und in welche Richtung dein moralischer Kompass schlägt, wenn es um die Entscheidung geht, die Pflege selbst zu übernehmen oder (teilweise) an ein professionelles Unternehmen abzugeben. Sehr ähnlich verhält es sich mit Kinderbetreuung, Treffen mit Freunden oder ehrenamtlichen Arbeiten. Achte bei der Entscheidung, wieviel Zeit du für deine sozialen Kontakten und Aktivitäten aufwenden möchtest, auf dein Bauchgefühl. Strukturierte Ziele oder Pro-Contra-Listen bringen dich hier nicht weiter. Am Ende musst du selbst dich mit deiner Entscheidung wohlfühlen.

Die richtigen Prioritäten finden  

Schreib alles auf, womit du in deinem Alltag Zeit verbringst. Es hilft, nach Lebensbereichen zu sortieren. Anschließend kannst du dir überlegen, was dir wichtig ist und womit du entsprechend viel Zeit verbringen möchtest. Am Ende solltest du 1 –3 Prioritäten haben. Nach denen richten sich dann alle weiteren Aktivitäten. Nehmen wir an du entscheidest dich beispielsweise für folgende Rangfolge: 

  1. Familie 
  2. Job 
  3. Freunde 

Dann sind Haushalt oder Sport nur zu der Zeit möglich, wenn du dich gerade nicht mit einer der 3 obersten Prioritäten beschäftigst. Wie du deine Ziele und Prioritäten in konkrete Aufgaben runterbrichst und sie auch abgearbeitet bekommst, verrate ich dir in einem der nächsten Beiträge. 

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